Der große Ubud Guide! Ubud Bucket List: Alles was man wissen muss – Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Unterkunft

6. November 2018

Ubud galt früher als ein Ort des Zens, ein Ort  in dem sich Backpacker zurückzogen, um die Ruhe kennen zu lernen. Spätestens seit Eat, Pray, Love, kann man in Ubud die Auswirkungen, des Tourismus, spüren. Das wundervolle aber daran ist, so wuselig und touristisch Ubud auch sein mag, seine spirituelle Magie hat Ubud nicht verloren. An keinem Ort auf Bali, trifft Kultur so wundervoll auf die neue Welt.

In Ubud hatten wir den längsten Stopp unserer Reise, ganze 6 Nächte haben wir in dieser grünen Stadt verbracht und jedes Mal würde ich es wieder so machen. Ubud ist ein Ort der einen runterfahren lässt, durchatmen lässt.

Außerdem ist die Lage Ubuds perfekt um die Insel zu erkunden und ein guter Ausgangspunkt für viele Sehenswürdigkeiten.

Wer den wahren Trubel der Einheimischen kennenlernen möchte, die morgendliche Verteilung der Opfergaben und  Markteinkäufe, der ist hier richtig. Zu beachten ist nur eins, wer das erleben möchte, der muss früh aufstehen. Wer mit den Einheimischen Frühs um 6 die Straßen Ubuds betritt, entflieht dem Tourismus und taucht in eine wundervolle Kultur ein.

What to do

Märkte und Einkaufsmöglichkeiten:

Eines der schönsten Dinge um das einheimische Treiben kennenzulernen, sind die lokalen Märkt, auch hier gilt, Balinesen sind Frühaufsteher und erledigen ihre Sachen in der Frühe, von 6-10, danach übernehmen die Touristen überhand. Außerdem bekommt man am Morgen bessere Angebote auf den Märkten, denn umso später, umso höher setzten die einzelnen Verkäufer ihre Preise an, denn nun bestimmt das touristische Publikum die Nachfrage.

Art Market – Bali-Bag Himmel und Lebensmittelmarkt

Der Ubud Art Marktet ist früh am Morgen die Anlaufstelle für alle Einheimischen und alle Restaurants, die sich für den Tag mit ihrem Obst und Gemüse eindecken. Hier wird Frühs die komplette Straße gesperrt, die sonst durch Ubud führt, damit die Massen an Rollern diese als Parkplatz nutzen können. Ein Erlebnis das jeder einmal gesehen haben sollte (Balinesen scheinen wahre Einparkkünstler zu sein, denn Parkplätze in Normgröße gibt es hier nicht, hier wird jeder Zentimeter genutzt).

Gegen später öffnen dann sämtliche Stände, die die berühmten Kokosnussschalen verkaufen, Holzbretter in Ananasform, Sarongs und Traumfänger und natürlich die berühmte Bali Bag. Jeder Stand bietet in etwa dasselbe an, jedoch sind deutliche Qualitätsunterschiede zu bemerken. Tipp: einmal gemütlich durchschlendern und sich ein Bild machen und dann beim besten Stand zu schlagen!

Wood Shopping

Wer Holzwaren kaufen möchte ist in Ubud richtig, hier gibt es jede mögliche Variante die Holz zu bieten hat, von Brettern, zu Löffeln, bis hin zu Sonderanfertigung von Schränken und Stühlen. Die Qualität ist herausragend und der Preis unschlagbar. Wer also nach der Suche für ein Einzelstück für sein Zuhause ist, ist in Ubud richtig.

Jalan Raya Ubud and Jalan Monkey Forest

Ubud bietet neben großen Marken, auch Shops kleiner Künstler und Designer, diese finden sich auf der Jalan Rama und der Jalan Monkey Forest, über die sich eine kleiner Nachmittagsbummel immer lohnt. Hier findest du feinste Leinen Produkte oder funkige Hawaiishirts.

Handeln auf Bali

Wichtig: Das verhandeln der Preise auf den Märkten in Ubud ist Gang und gebe, dennoch sind die Balinesen nicht doof, daher ist es wichtig sich vorher bereits ein Bild für faire Preise zu machen und beim Verhandeln stets freundlich zu bleiben. Außerdem solltet ihr die Preise nicht zu tief runter zu handeln, den ihre Arbeit soll ja auch gewürdigt werden und sonst fühlt sich der Verkäufer auf eine Weise veräppelt. Extra Tipp: Ein aufrichtiges Lächeln bewirkt hier ebenfalls Wunder.

Tempel

Was wäre Ubud ohne einen Besuch der unzähligen Tempel?

Ubud Palace (Free)

Wundervoll zum druschschlendern und schön zum Ansehen, mitten im Trubel Ubuds. Das außergewöhnliche? Das Königspaar lebt selbst noch im Palast.

Gunung Kawi Sebatu

Der unscheinbare Tempel, der zum Karpfen füttern einlädt und einfach mal inne zu halten und den Tempel zu genießen.

Pura Tirta Empul

Auch hier hat Eat, Pray, Love zugeschlagen und diesen Tempel zu einem Touristen-Hotspot gemacht. Trotzdem sollte ein Abstecher hier Pflichtprogramm sein, den das berühmte Waschritual kann hier bestaunt werden. Wenn man will kann man sogar selbst diese heilige Prozedur durchführen, jedoch finde ich, dass man sowas nur tun sollte um den glauben zu würdigen und zu vertreten, und nicht als eine touristische Attraktion.

Weitere empfehlenswerte Tempel:

  • Saraswati
  • Goa Gaja

Tegalalang Reisterasse

Zu einem Besuch in Ubud gehört das Schlendern durch die wundervolle Tegalalang Terrasse, es ist quasi ein Must. Eine Reisterrasse wie sie im Buche steht, als wir kurz nach Sonnenaufgang hier ankamen, strahlte das Licht leicht über die Reisterrassenfelder und der Moment war perfekt. Weiterer Pluspunkt hier schon sehr früh zu sein? Keine Massen, die Temperatur ist noch erträglich und ihr habt in aller Ruhe Zeit auf die andere Seite der Terrasse zu laufen und den Morgen zu genießen.

Die Reisterrasse ist völlig frei zu besichtigen, lediglich kleine Hütten von Reisarbeitern oder kleine Stände, verlangen auf freier Basis eine kleine Spende. Wenn ihr durch die ganze Reisterrassenlandschaft schlendert passiert ihr mehrere dieser kleinen Hütten, eine Spende von  max. 2000 Rupien ist hier also durchaus fair.

Campuhan Ridge Walk

Eine weitere wundervolle Morgendliche Aktivität, die keine kosten mit sich bringt, ist der Campuhan Ridge Walk, ein toller einfacher Walk der vorbei an Reisfeldern und Dörfern führt. Wichtig ist nur ausreichend Wasser und die Mittagssonne zu meiden.

Como Shambala Treatment

Nach allen Erkundungen und Abenteuerreisen, im größeren und kleineren Sinn, war eine Massage und Beautybehandlung das wonach wir sehnten. Wir hatten Glück das unsere Unterkunft, das Como Uma, einen erholenden Spa-Bereich zu bieten hat, die nicht nur erstklassige Yoga Stunden anbieten, sondern auch Behandlungen, die mit exklusivsten Produkten durchgeführt werden.

Termine sind unbedingt im Voraus zu vereinbaren, sowohl für Hotelgäste, als auch Besucher.

Monkey Forest

Für Leute mit Starken Nerven, ich rede also hier nicht von mir, der sollte unbedingt einen Fuß in den Monkey Forest wagen. Mich bekomme hier aber keine 2 Pferde rein, denn so süß diese Äffchen auch sind, die frechsten sind sie nämlich auch und ab und an auch gerne mal etwas schnippisch.

Nung Nung Wasserfall:

Erinnert ihr euch noch an meinen Wasserfallbesuch am Nung Nung Wasserfall, aus meinem North Bali Guide (hier lang)?

Der Nung Nung Wasserfall ist auch von Ubud in etwa einer Stunde zu erreichen und wirklich einen Ausflug wert.

Where to eat – Tipps für Cafés und Restaurants:

Alle Tipps für leckeres, gesundes Essen.

Habitat

Direkt beim Monkeyforest befindet sich das Habitat, hier gibt es lecker Burger und eine unglaublich gute Pho-Suppe und eine Wochenkarte, die zum Schlemmen einlädt.

Balinese Homecooking

Leckere einheimische Küche zu günstigen Preisen.  Im Garten einer balinesischen Familie, sitzt man unter einem Pavillon und genießt bei einem kalten Bintang, sein leckeres Balinesisches Essen.

Geheimtipp für jeden der lecker balinesisch schlemmen möchte!

Milk and Madu

Milk and Madu kannten wir schon aus Canggu (Canggu Food Guide hier entlang), es  hat vor kurzem auch in Ubud ein Restaurant eröffnet, es liegt direkt beim Ubud Palace um die Ecke. Ein guter Kaffee und kleiner Snack liefert einem neue Energie.

Elephants

Auf der Suche nach thailändischen Spezialitäten und einer guten Kokosnusssuppe oder einem herausragendem Pad Thai? Der ist im Elephant richtig und im Himmel für alle Vegetarier angekommen, denn hier wird kein Fleisch serviert.

Alchemy

Rohkost at it´s finest, ja ich könnte mir niemals vorstellen einmal komplett von roher Kost zu leben, aber hey, das heißt nicht das es nicht lecker ist und richtig gut schmeckt. Probiert die Raw-Cakes!

Watercress Café

Noch mehr Kuchen, diesmal zum sündigen, gibt’s im Watercress. Ein Rückzugsort auf einem der trubeligsten Straßen Ubuds und eine Oase für gutes gesundes Essen und der perfekte Platz für eine Pause nach dem Nachmittagsbummel.

Warung Abe Do

Dieses kleine aber feine Warung ist eine Herzensangelegenheit, der Besitzer hat nach Erkrankung seiner Frau sich mit einer gesunden und heilenden Ernährung auseinander gesetzt. Seither bietet er in seinem kleinen Warnung, köstliche frische Säfte an, die ebenso als Detox-Kuren gekauft werden können, sowie eine Kleien aber feine Karte an leckerem einheimischen Essen. Jeder sollte hier einen Abstecher machen, denn der Besitzer ist so freundlich und liebenswert und seine Kochkünste und seine Säfte sollten unbedingt ausgetestet werden. Es wird sich lohnen!

Root

Koreanische Küche in Bali. Ein Tisch voller kleiner Schälchen gefüllt mit Köstlichkeiten der koreanischen BBQ Küche! Lecker! Sharing is caring und so macht essen doch noch viel mehr Spaß.

Room 4 Dessert

Ein guter Cocktail und das dazu passende Dessert findet ihr bei Room 4 Dessert, hier können unterandere auch ganze Gänge nur aus Desserts bestehend serviert werden. Hier spricht jedes Dessert für sich, außergewöhnlich Komponente und eine ästhetische Gestaltung lassen das Foodie-Herz höher schlagen. Tipp: Lasst euch unbedingt beraten für den passenden Drink zu euerm Dessert!

Where to sleep – Unterkunft Ubud

Como Uma Ubud*****

Wir entschieden uns für das Como Uma Ubud, die luxuriöse Ausstattung, die harmonische Anlage und die Lage, ruhig aber zentral, machten es mir relativ einfach, mich für das Como Uma zu entscheiden. Das Como Uma schaut über den Tjampuhan Valley und vom Yoga-Pavillon aus hat man einen traumhaften Blick.

Die hauseigene Küche, das Frühstücksbuffet, der großzügige Pool, sowie der Service und die harmonisch gestalteten Zimmer, die in Natur und weißtönen gehalten sind, machen das Como Uma Ubud zu einem Erlebnis der puren Erholung.

Hier gehts zur Buchung.

 

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