Hormone und Ernährung! Kurkuma-Ashwagandha Porridge

29. Januar 2019
Ernährung und Hormone - Hormonausgleichendes Oatmel. Veganes Porridge mit Kurkuma und Ashwaganda. Ayurvedisches Frühstück. Hormone in Balance. Mit Ballaststoffen in den Tag starten. Vegan, simpel, gesund und leckeres Frühstück.

Heute gibt es eine neue Porridge Kreation. Als absoluter Porridge-Fan mehr als überfällig! Porridge, Oatmeal oder eben die deutsche nicht sehr schmackhaft klingende Variante: Haferbrei. Porridge ist für mich, dass Go-To Frühstück. Es ist das perfekte Gericht um mit genügend Ballaststoffen und damit auch genügend Energie in den Tag zu starten. Was dieses Frühstück jedoch mit unseren Hormonen zu tun hat und warum wir uns 2019 mehr mit diesem Thema beschäftigen sollten, erfahrt ihr hier.

Was Ernährung mit Hormonen zu tun hat

Einer der großen Food Trends für 2019: Ernährung im Einklang mit deinen Hormonen. Das musst du dir etwa so vorstellen: Dein Körper produziert täglich über den Tag verteilt Hormone, mithilfe von Drüsen und Organen. Die  sind verantwortlich für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit. Jedoch sind diese Hormone nicht bei jedem Menschen im Gleichgewicht. Die meisten Menschen besitzen einen relativ unausgeglichenen Hormonhaushalt. Was zu folgenden Symptomen führen kann, der je nach Schweregrad natürlich von leichteren bis schwerwiegenderen Symptome zum Ausdruck kommen kann:

  • Schildrüsenkrankheiten
  • Depressionen und Ängste
  • Abgeschlagenheit
  • Haarausfall
  • Gewichtszunahme
  • Senkung der Leistungsfähigkeit
  • Schlafstörungen

Jetzt kommt natürlich die Frage auf, wie kann das überhaupt passieren? Das ist eigentlich im Grunde ziemlich einfach. Denn das kennen wir alle, insbesondere wir Frauen nämlich. Hormone sind die Gefühlswelt unseres Körpers und da können Auswirkungen von Außen,  sowas wie Stress oder Kummer, diese Balance beeinflussen. Aber genauso auch von innen, wie Autoimmunerkrankungen, genauso wie Toxine oder Entzündungen. Diese Hormone lassen sich nämlich leider ziemlich schnell aus der Bahn werfen.

Folgende Probleme können Hormonelle Störungen hervorrufen:

  • Vitamin D Mangel
  • Schlechte Ernährung
  • Zu wenig Bewegung
  • Stress
  • Ängste
  • Zu wenig Schlaf
  • Alkohol

Hormonelle Störungen lassen sich aber behandeln und vermindern und genau da kommt eine ausgleichende Ernährung ins Spiel. Ernährung kann Hormone beeinflussen und den Körper so unterstützen, dass wieder eine ausgewogene Balance in deinem Hormonhaushalt stattfindet. Eine frische und ausgewogene Ernährung trägt ungemein zu einem ausgeglichenen Hormonhaushalt bei und kann dies maßgeblich unterstützen.

Mit ein paar ziemlich simplen Dingen, in eurer Ernährung, könnt ihr euren Hormonen helfen wieder in Balance zu kommen. Diese Dinge erfordern eigentlich nicht einmal einen großen Aufwand, jedoch muss man sich natürlich erstmal darüber bewusst werden, wie wichtig eine gute Hormonbalance ist.

  •  Eine angemessene Verteilung von Fetten, Einweisen und Kohlenhydraten
  • Unverarbeitete Lebensmittel kaufen
  • Umso frischer, umso besser. Es empfehlen sich Produkte aus biologischem Anbau
  • Den Körper entgiften

Natürlich gibt es noch viel weitere Möglichkeiten um die Balance wieder zu erreichen. Aber mit diesen 4 simplen Dinge, legt ihr einen guten Weg für eine hormonausgeglichenen Körper. Das ist jetzt nicht nur ein Thema für die Frauen, die Könige über alle Hormone, nein gilt genauso für die Männer. Denn auch bei euch kann es natürlich zu Hormonschwierigkeiten kommen. So kann zum Beispiel, bei Männern, ein  Testosteronmangel ausgeglichen werden.

Ernährung und Hormone - Hormonausgleichendes Oatmel. Veganes Porridge mit Kurkuma und Ashwaganda. Ayurvedisches Frühstück. Hormone in Balance. Mit Ballaststoffen in den Tag starten. Vegan, simpel, gesund und leckeres Frühstück.

Was ist Ashwaganda und warum hilft Kurkuma?

Ashwa… was? Ashwaganda ist eine Heilpflanze aus der Ayurveda, eine uralte indische Heilkunst. Sie wird auch Winterkirsche oder Schlafbeere genannt. Sie ist ein Nachtschattengewächs und verspricht heilende Wirkung. Ashwaganda ist ein Adaptogen und vermindert Stress und hilft dem Körper sich anzupassen. Außerdem hilft es bei Bluthochdruck und bei Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeit. Es soll positive Eigenschaften auf die Schilddrüse haben und bei Hashimoto und Unterfunktionen helfen. Es gibt in der Zwischenzeit schon ausschlaggebende Studien, darüber, wie positiv sich die Einnahme auf die Gesundheit auswirkt. Ashwaganda gibt es sowohl als Pulver, als auch als Tabletten. Eine tägliche, regelmäßige Dosierung solltet ihr mit eurem Arzt oder Heilpraktiker besprechen.

Kurkuma etabliert sich immer mehr zum Superfood. Seine Inhaltstoffe balancieret die Hormone aus, sie sind eine wahrer Testosteron-Booster. Unteranderem regen seine Inhaltsstoffe auch die Galle an und fördern die Leberfunktion. Dies ist insbesondere wichtig für eine gesunde Verdauung. Denn genau wie bei vielen anderen Themen, fängt Gesundheit eben auch mit einem gesunden Darm an. Denn was innen passiert, produzieren wir nach außen.

Das Rezept zur Hormonbalance

Wie einfach es ist Hormonausgleichende Gewürze in unseren Tag zu integrieren, zeigt das heutige Rezept. Dafür brauch es keinen Wunderkoch!

Wer sich noch nie an die goldene Milch oder ähnliche Kurkuma Variationen gewagt hat, dem rate ich langsam anzufangen und dann seinen Kurkumagehalt zu steigern.

 

Das nur zum Einstieg in das Thema Hormone und Ernährung, dass noch soviel tiefer geht. Ich bin begeistert, dass das es 2019 endlich zu seinem großen Auftritt kommt. Momentan ganz oben auf meiner Leseliste zum Thema, ein Buch von Anthony Williams , um sich noch tiefer in die Materie einzulesen.

Guten Appetit und Happy Hormone! Hier gibt es übrigens mehr Ayurveda Inspiration.

 

Ernährung und Hormone - Hormonausgleichendes Oatmel. Veganes Porridge mit Kurkuma und Ashwaganda. Ayurvedisches Frühstück. Hormone in Balance. Mit Ballaststoffen in den Tag starten. Vegan, simpel, gesund und leckeres Frühstück.

Hormonausgleichendes Porridge mit Kurkuma und Ashwagandha

Portionen: 1 Portion

Zutaten

  • 1 Cup Haferflocken
  • 1,5 Cup Kokosmilch oder Mandelmilch
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Ashwagandha
  • 1/2 - 1 TL Kurkuma
  • 1 EL Ahornsirup
  • halber Apfel Würfel
  • 1 EL Kokosöl Nativ
  • 1 kleine Hand Blaubeeren
  • etwas Kokoschips
  • 5-6 Stück Mandeln

Anleitungen

  • Die Haferflocken mit der Milch und den Gewürzen und dem Ahornsirup in einen Topf geben, alles gut vermengen und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und kurz stehen lassen.
  • Währenddessen, das Kokosöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und die Äpfel andünsten und mit etwas Zimt würzen. Nun die Blaubeeren dazugeben.
  • Wenn sich der Haferbrei eingedickt hat, in eine Schüssel geben, mit Äpfel - Blaubeermischung und den Kokoschips und Mandeln garnieren.

Notizen

Für eine noch weitere Zugabe der ayurvedischen Küche, kann statt Kokosöl, Ghee verwendet werden.

Quellen – Recherche

https://www.volkskrankheit.net/news/ernahrung/hormonchaos-wie-wirkt-nahrung-auf-den-hormonhaushalt

https://thyroidadvisor.com/ashwagandha-thyroid-health/

Kerstin Gerber – Hormone natürlich in Balance

Kristin Rosenberg – Die Ayurveda-Ernährung

Universitätsmedizin Göttingen

 

*Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, durch die Nennung von Fachspezifischer Literatur.

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