Lebensmittelverschwendung und Co. – Nachhaltigkeit ist Mannschaftsport

14. Februar 2019
Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns momentan täglich begleitet. Ein Thema, das gerade polarisiert und das ist auch gut so, absolut wunderbar. Aber, dass wir dabei das gemeinsame Ziel aus den Augen verlieren, weil der Mannschaftssport zum Einzelsport wird, bemerken wir gar nicht. Also gibt es heute für alle einen Aufruf zu Team Building-Maßnahmen, denn das macht man in Krisensituationen eben.

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns momentan täglich begleitet. Ein Thema, das gerade polarisiert und das ist auch gut so, absolut wunderbar. Aber, dass wir dabei das gemeinsame Ziel aus den Augen verlieren, weil der Mannschaftssport zum Einzelsport wird, bemerken wir gar nicht. Also gibt es heute für alle einen Aufruf zu Team Building-Maßnahmen, denn das macht man in Krisensituationen eben.

18 Millionen Tonnen Leichtsinn

Zum Valentinstag heute, kein Rezept von mir sondern ein Geschenk für alle, einen Aufruf für mehr Zusammenhalt und Liebe, weil darum gehts ja am Valentinstag.

Wusstet ihr das wir jährlich in Deutschland 18 Millionen Tonnen an Lebensmittel verschwenden? Verrückt, ich konnte es selbst kaum glauben. Es hat mir die Sprache verschlagen. Aber es hat mich auch zum nachdenken gebracht, zuerst dachte ich mir „das kann ich mir garnicht vorstellen“, aber dann kurz überlegt und gemerkt, ja das kann sein. Wie oft erwischen wir uns und denken uns „ach, dass kann weg, isst eh keiner mehr, heute gibst was neues“ oder MHD, abgelaufen, weg mit. Wir leben in einer Welt in der wir mit Reizüberflutungen kaum umgehen können. Also Halt Stopp, es wird Zeit bewusster zu denken, aber das ist garnicht so einfach. Sowieso wenn dich jeder verurteilt, da will man doch eigentlich nur eine Beitrag leisten und dann, dann wird das nicht gewürdigt, denn der Perfektionismus lässt auch die Nachhaltigkeit nicht los. Aber das, das ist der Fehler.

Verurteilen ist Out

Letztens habe ich ein Kommentar, auf Instagram, gelesen, in der eine Bloggerin ein nachhaltiges Produkt vorstellt und ein Kommentar alla „Aber gestern bist du noch mit dem Flugzeug durch die Gegend geflogen“ Antwort dafür kassierte. Eine: Ich-zeige-mit-meinem-Finger auf-dich Antwort. Was mir dazu einfiel, bravo. Denn wer mit Fingern auf andere zeigt, zeigt mit mehr Fingern auf sich zurück und sollte sich daher erst mal an der eigenen Nase packen. Wann ist aus dem wundervollen Kampf der Nachhaltigkeit ein Einzelsport geworden? Muss man sich bei solch einem Thema messen, sich mit anderen Vergleichen oder geht es im Grunde nicht eigentlich um den Gedanken etwas zu verbessern, gemeinsam?

Wettkampf unangebracht

Anstatt uns gegenseitig vor die Augen zu führen was wir, verdammt nochmal, noch nicht richtig machen, sollten wir uns stattdessen dafür loben was wir richtig machen! Denn bei dieser Sportart kommt es nicht darauf an wer schneller, weiter oder besser ist, sondern darauf, Ideen zu teilen, sich gemeinsam aufzuklären und gemeinsam das Projekt Nachhaltigkeit anzugehen.

Nachhaltigkeit sieht für jeden anders aus, weil wir alle unterschiedliche Leben führen und daher jeder unterschiedlich an die Sache rangehen muss. Was aber dabei viel wichtiger ist, dass man überhaupt die Sache angeht und nicht wie man die Sache angeht.

Jeder kleine Schritt ist ein guter Schritt, keiner ist vollends perfekt. Auch hier heißt es nicht von 0 auf 100. Wir sind ja keine Autos und auch nicht im Rennsport. Ich bin nicht perfekt, denn wenn ich in meinen Einkaufskorb schaue sehe ich Tofu, eingepackt in Plastik. Ja Plastik. Verflucht sei ich, Nachhaltigkeit sollte ich im Grunde gar nicht mehr befürworten, weil ich mach das ja nicht richtig. Dabei tue ich wahrscheinlich viel mehr als andere und mach mir 10x mehr Gedanken als der ein oder die andere, aber wenn du mich verurteilen willst, ok. Aber bevor du das tust frage dich vorher selbst was du heute schon für die Nachhaltigkeit getan hast.

Team Building für alle

Deshalb rufe ich zu Team Building-Maßnahmen auf, lasst uns alle wieder zusammen das Thema angehen, uns gegenseitig inspirieren und uns verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man Nachhaltigkeit im Alltag umsetzten kann. Jeder auf seine Weise, jeder in seinem Tempo und dann macht das jeder genau richtig. Wenn wir aufhören zu versuchen perfekt zu sein und stattdessen das tun was wir wirklich tun können, ihr würdet stauen, was man da alles erreichen kann.

 

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns momentan täglich begleitet. Ein Thema, das gerade polarisiert und das ist auch gut so, absolut wunderbar. Aber, dass wir dabei das gemeinsame Ziel aus den Augen verlieren, weil der Mannschaftssport zum Einzelsport wird, bemerken wir gar nicht. Also gibt es heute für alle einen Aufruf zu Team Building-Maßnahmen, denn das macht man in Krisensituationen eben.

 

Nachhaltigkeit ist nicht nur der Verzicht auf Plastik, sondern eine bewusstere Lebensweise. Lebensmittelverschwendung vermeiden und unser allgemeines Konsumverhalten überdenken. Machen wir aus diesem Einzelsport wieder einen Mannschaftssport und gehen das gemeinsam an, denn eigentlich können wir bei so einem Thema nur so gewinnen. Nehmen wir uns ein Beispiel an der lieben Greta, denn dieses kleine Mädchen hat das geschafft was wir noch schaffen müssen, eine Welle der Begeisterung ausgelöst, andere inspiriert und uns gelehrt, dass wir das nur zusammen schaffen.

Darum habe ich heute als Inspiration für euch zur Unterstützung meinen eigenen Input zur Nachhaltigkeit, weil das ist das was ich tun kann und euch mit auf dem Weg geben kann und wer weiß vielleicht inspiriert es euch ja und ihr könnt auch was weitergeben.

 

Mein Beitrag zur Nachhaltigkeit

Bienenwachstücher

Meine absoluten lifesaver und etwas was ich nicht mehr missen möchte, Frischhaltefolie lässt sich so leicht ersetzen. Schon mal was von Bienenwachs gehört?

Bio Baumwollsäckchen

Keine lästigen Tüten mehr beim Bäcker oder extra Tüten für dein Gemüse, diese Säckchen sind deine neuen treuen Einkaufsbegleiter.

Bio-Baumwolle Abschminkpads

Mir war anfangs gar nicht bewusst wieviel Müll Wattepads produzieren. Damit ist Schluss, Abschminkpads aus Bio-Baumwolle lassen sich waschen und dann wiederverwenden.

Baumwolltücher statt Zewa

Statt Zewa lieber zum Baumwolltuch greifen, das lässt sich nämlich auch ganz einfach in der Wäsche wieder sauber bekommen.

Lokal und regional einkaufen

Schmeckt nicht nur besser, sondern unterstützt auch noch die Bauern in eure Umgebung, weil auf den märkten wird meistens auch das verkauft, was es in den Supermarkt nicht wegschafft hat. Am besten ihr erkundigt euch nach Wochenmärkten in eurer Umgebung.

Falls ihr noch mehr Gemüse retten wollt, habt ihr schon von etepetete gehört? Ein tolles Unternehmen das Gemüse rettet und gegen Lebensmittelverschwendung kämpft. Hier gehts lang, und mit HEJSARAHROSA, spart ihr 5 Euro auf eure erste Retter-Box.

Plastik sparen und bewusster kaufen

Manchmal geht das manchmal nicht, aber da wo es geht ist es so einfach. Finger weg von den Trinkhalmen oder Kaffeebecher zum Mitnehmen. Lieber euren eigenen wiederverwendbaren Becher benutzen. Greift lieber zu losem Obst und Gemüse und vielleicht wollt ihr ja mal einen unverpackten Laden ausprobieren.

Feste Shampoo Seife

Neu entdeckt und liebgewonnen. Zu meinen Beauty Produkten kommt bald mal extra ein kleines Kapitel, aber es lässt sich sagen: Funktioniert und spart Verpackung.

Konsum regulieren

Das hat etwas mit deinem eigenen verhalten zu tun, ich war früher auch ein impulsiver Käufer, aber lieber 2- oder 3-mal darüber nachdenken, denn brauche ich das wirklich oder gibt es dafür vielleicht eine andere Option?

Hausgemacht ist 10-mal besser

Spart nicht nur Geld, sondern ist auch gesünder und umweltfreundlicher, da ihr somit komplett auf Verpackung verzichtet. Also anstatt in der Mittagspause beim Schnell-Imbiss etwas zu holen, lieber selber was machen, das spart Verpackung. Oder schonmal vegan Milch selbst gemacht? Das ist nämlich auch ein Klacks und sagt nein zum Tetrapack.

Edelstahl Boxen

Ja auch ich habe Tupper und das ist auch gut so, solange diese BPA frei sind. Aber Edelstahlboxen sind die. Beste Alternative zu Aufbewahrung euer Lebensmittel für die Arbeit oder Unterwegs

 

Falls ihr Tipps habt immer her damit, ich will lernen soviel ich kann.

 

*Dieser Post enthält Werbung, die auf einer Kooperation beruht, aber von der ich überzeugt bin und mit Herzen dazu stehe.

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